Tessa beim Angeln.....

Sonntagsausflug mit Angeln.....

...an der Niers

...an der Niers

 

Vorher waren wir im Streichelzoo (nicht alle Tiere liefen frei rum...)

Vorher waren wir im Streichelzoo (nicht alle Tiere liefen frei rum...)

...da hat sich mal wieder einer in unsere Ariane De Moiselle Du Roi verliebt. Die wollte aber nicht...

...da hat sich mal wieder einer in unsere Ariane De Moiselle Du Roi verliebt. Die wollte aber nicht...

....sie waren sich wohl zu ähnlich. Man wußte gar nicht wo der Eine anfing und der Andere aufhörte!

....sie waren sich wohl zu ähnlich. Man wußte gar nicht wo der Eine anfing und der Andere aufhörte!

Der "Morgen danach" wär sowieso ernüchternd gewesen!

Der "Morgen danach" wär sowieso ernüchternd gewesen!

Guckt euch auch die Meitai Miss Januar 2012 an!

…ebenso Pistazien. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich mutiere neben einer offenen Pistazientüte sofort zum Eichhörnchen und bin augenblicklich süchtig. Wahrscheinlich, weil man sich niemals eine ganze Hand voll einfach so in den Hals schmeißen kann, sondern  jede einzelne Nuß hart erarbeiten muss. Ganz besonders fies sind die mit den fast geschlossenen Schalen, die natürlich bis zuletzt in der Tüte bleiben und den gierigen Nussfresser von eine harte Aufgabe stellen, wenn man nicht gerade einen Hammer zu Hand -aber noch Pistazienhunger- hat. Komischerweise sind immer viel mehr von den ungeknackten Nüssen in den Tüten als rausgefallene Pistazien und leere Schalen. Oder ist das nur bei mir so? Irgenwie muss sich das doch ausgleichen. Wie gut, dass jemand schon die Schokolade erfunden hat und man nicht auch erst noch die Kakaobohnen knacken muss. Schon schlimm genug, dass man aufstehen und sie aus dem Schrank holen muss.

Schokosucht im eigenen Laden zum Gemälde erstarrt: Mayong

Vor Schokosucht im eigenen Laden fast zum Gemälde erstarrt: Mayong

 

Heute gelesen:

Ich wünsch mir was!

Was ist denn das?

Das ist ein Schloß aus Marzipan

mit Türmchen und Rosinen dran

und Mandeln an den Ecken.

Ganz zuckersüß und braun gebrannt

und jede Wand aus Zuckerkand-

da kann man tüchtig schlecken!

Und Diener laufen hin und her

mit Saft und Marmelade,

und drinnen, in dem Schlosse drin

sitzt meine Frau die Königin -

die ist aus Schokolade!

Morgen UNBEDINGT lesen:

Die Rheinische Post! (oder, wenn morgen kein Artikel über “Mayong” drin ist, dann eben Samstag!)

Nicht die doofe Mütze, Mama!

Nicht die doofe Mütze, Mama!

So siehts aus in Alpen! Ein Event jagdt das Andere! Schon ist Nikolausmarkt und schon ist ein verkaufsoffener Sonntag! Damit sich die Butterfahrt lohnt, gibt es ordentlich zu futtern! Das professionelle Catering (also nicht von mir) umfaßt Bratapfelpunsch, Gewürzkuchen und Eierpunsch. Hier die Sonntagsangebote:

Neue Tassen von Krima + Isa zum Special-Sonntagspreis + "all you can drink"

Neue Tassen von Krima + Isa zum Special-Sonntagspreis + "all you can drink" für 9,-€

 Auch im Angebot sind die Emil-Flaschen (15€), da kannman sich was für den Heimweg bunkern! 

Ebenfalls nur Sonntag im Angebot: diese Zuckerpullis für 24,90€!

Ebenfalls nur Sonntag im Angebot: diese Zuckerpullis für 24,90€!

Drei Lockangebote, das muss wohl reichen. Das ist noch neu:
Omma Käthes süßer Frottofant

Omma Käthes süßer Frottofant

Ein komplett neues Regal mit alten Knöpfen für "Lumpilein" aus Aldekerk

Ein komplett neues Regal mit alten Knöpfen für "Lumpilein" aus Aldekerk

Die Schmetterlinge machen ihren Winterschlaf bei uns - kein Problem mit Omma Käthes Körnerkissen (mit Schwein).

Die Schmetterlinge machen ihren Winterschlaf bei uns - kein Problem mit Omma Käthes Körnerkissen (mit Schwein).

  Ich könnte noch ca 100 weitere Fotos einstellen. Wenn man schonmal dazu kommt was zu posten. Kommt lieber vorbei und guckt mal selber ;o)

Noch ein Insider:

Westerland ist allgegenwärtig.

Westerland ist allgegenwärtig.

Es funktioniert noch - Schlafbaby der Woche ist die kleine Mina!

Es funktioniert noch - Schlafbaby der Woche ist die kleine Mina!

Liebe Mama, wenn Du das hier liest liege ich noch immer unter der Ladentheke und denke ganz schrecklich doll an Dich. Ich träume jede Nacht davon, mich endlich an Deinen Hals zu schmeißen! Der Papphansel ist wirklich kein Ersatz! Sehnsüchtige Grüße, Dein Loop

Liebe Mama, wenn Du das hier liest liege ich noch immer unter der Ladentheke und denke ganz schrecklich doll an Dich. Ich träume jede Nacht davon, mich endlich an Deinen Hals zu schmeißen! Der Papphansel ist wirklich kein Ersatz! Sehnsüchtige Grüße, Dein Loop

Vor diesem Totenkopf-Kragenschal hat der kleine Eulenloop auch ganz doll Angst!

Vor diesem Totenkopf-Kragenschal hat der kleine Eulenloop auch ganz doll Angst!

Aber die Boxhandschuhe aus Wollfilz liegen schon zur Verteidigung bereit!

Aber die Boxhandschuhe aus Wollfilz liegen schon zur Verteidigung bereit!

 
Heute neu! Taschen und Röcke für gute Laune!

Heute neu! Taschen und Röcke für gute Laune!

Hallo, diesmal gibt es leider keine Geschichte, man trifft ja nicht jeden Tag komische Kartoffeln, aber zwei schöne Tipps für Sonntag, den 20.11.2011.

11 Uhr :Ausstellungseröffnung von Barbara Ziebuhr -der Schöpferin meines tollen Wellen-Gemäldes- im Reinberger Stadthaus. Thema diesmal: “Spurensuche, Fragmente einer Landschaft” Einladung-s1-6

Barbara mit meiner "Welle"

Barbara mit meiner "Welle": Foto von Ralf Hohl

Am Nachmittag wird es endlich vorweihnachtlich! Ich bin auf beiden Events zu finden, oben als allererster Gast, unten habe ich auch einen kleinen Stand und präsentiere mein Lädchen.

Mein Kind war früh im Bett, deshalb bin ich am Samstag noch schnell nach E.D.K gehuscht, um Nahrung aufzutreiben. Also, “schnell” im Sinne von “mal eben”, denn ich war da schon so unglaublich müde, dass von Schnelle nicht mehr die Rede sein konnte. Ich schob also orientierungslos durch die Regale, ohne zu wissen, was ich kaufen soll, und aus irgendeinem Grund wanderte mein Blick in die oberste Etage des Kühlregals und ich sah das:

Neugierig nahm ich eine der Packungen in die Hand. Sie enthielt: zwei von der Firma Popp* gegarte Kartoffeln. Im Volksmund: Pellkartoffeln. Zubereitung der Baked Potatoes: In Alufolie einpacken und 20 Min bei 200° im Backofen garen. Ich machte schnell ein Foto um zu Hause überprüfen zu können, dass das keine Vision war. 2 Pellkartoffeln in Plastik verpackt für 1, 11€. Ich kaufe nie Kartoffeln ein. Kartoffeln kaufen ist bei uns alleinige Aufgabe des Famillienoberhauptes und das ist immer noch mein Vater. Das läßt er sich mit seinen 78 Jahren nicht nehmen, auch wenn er den halben Zentner für 12,50€ schon lang nicht mehr alleine heben kann. Die Kartoffeln in den Keller schaffen ist also mein Job. Und ich bin mir sicher, das in dem Sack mehr als 22 Kartoffeln und auch mehr als 44 und wenn nicht sogar 88 Kartoffeln sind. Deshalb werde ich diese brilliante Idee aufgreifen und ab sofort in meinem Laden Kartoffeln  zum backen anbieten. Allerdings für 50 Cent/Stück und in der Öko-Version, noch nihct gegart und so schön lange haltbar, ganz ohne Konservierungsstoffe und ganz ohne Plastik dafür gleich in Alufolie. Backzeit: 30Min. Und – freut ihr euch? Da könnt ihr das Mittagessen gleich mitnehmen. Allerdings gibt es keine “Creme” Variante, solange ich noch keinen Thermomix habe (dazu später mehr). *an dieser Stelle noch eine kleine Geschichte aus meiner Bürozeit, an die ich gleich beim Namen “Popp” denken musst: Der lustige Herr Popp vom Krankenhaus XY hatte eine Sekretärin, Frau Fick. Meine Kollegin sollte die zwei bezüglich einer Reklamation anrufen, ratet mal, wie einfach das war. Immer wenn sie den Telefonhörer in die Hand genommen hat und die Nummer wählen wollte, ist sie vor Lachen in Tränen ausgebrochen. Die Geschichte ist seit Jahren ein Dauerbrenner auf jeder Party!

Mein Laternenkind!

Mein Laternenkind!

Tessa ist St Martin-Fan. Seit Wochen üben wir das Lied vom St Martin und ich habe eigenhändig die Laterne gebastelt (wenn auch nicht ohne fachkundige Hilfe von der Bauernhof-Spielgruppenleiterin, obwohl wir gar nicht mehr in der Spielgruppe sind, aber den Zipfelmützen-Spielgruppen-Basteltermin hatte ich verpennt), Kerzen auf die Fensterbänke gestellt und den Laden ein Stunde früher zu gemacht. Mein Kind wollte unbedingt den ganzen Weg alleine laufen (ist also kurz nach dem Foto aus dem Buggy gehüpft) und hat es auch geschafft, hat so niedlich zu jedem Lied “St Martin St Martin St Martin ritt durch Snee uhund Wind….” gesungen, dass wir den St-Martins-Zug in Alpen auch noch mitgenommen haben. Der war natürlich viel imposanter als unser Mini-Zug, mit Mantelteilung usw. Unser Laternenstab mit blinkendem Stock hat sogar beide Züge überstanden und hat erst auf der Heimfahrt den Löffel abgegeben. Dieser Euro hatte sich gelohnt! In ”baked Potatoes” wär er schlechter investiert gewesen….

Zu den neuen Öffnungszeiten: Ganz einfach zu merken, es geht ab morgen erst um 10 Uhr los. Irgendwie ist unsere morgentliche Kuschelrunde ausgefallen, das gefiel mir gar nicht.

Zack, eingepennt! Zoe verpennt einen sehr wichtigen Moment in Ihrem Leben - die Auswahl der Stoffe für ihre neue Meitai!

Zack, eingepennt! Zoe verpennt einen sehr wichtigen Moment in Ihrem Leben - die Auswahl der Stoffe für ihre neue Meitai!

Eine Oase der Ruhe und Geborgenheit – selbst Kinder, die sonst NIE schlafen, schlafen in meinem Laden. Hoffentlich ist das nicht ansteckend, sonst kann ich bald einpacken!

Erkennt ihr das süße Ding? Sie war das jüngste Model bei unserem Fotoshooting und ist auf der Webseite oben ganz links mit Ihrer Mama.

Erkennt ihr das süße Ding? Sie war das jüngste Model bei unserem Fotoshooting und ist auf der Webseite oben ganz links mit Ihrer Mama.

Ich habs heute schon -ich weiß nicht wie oft- gesagt: So ein eigener Laden ist ganz schön cool. Ich muss aber auch zugeben, dass ich gestern noch nicht so gedacht hab. Gestern war ich total nervös, vonwegen erster Tag und so, ganz allein im Laden, hoffentlich kommt bloß keiner rein! Aber heute….80 km Stau auf der A3 und ich fahr mit meinem Fahrrädchen mal eben ins Geschäft. Die Kaffeemaschine hab ich noch nicht ganz im Griff weil ich immer den Meßlöffel vergesse. Aber sonst…poooohhhhhhhh! Heute war ich schon so entspannt, dass mir sogar die Kunden vor der Theke eingepennt sind!

So schön schläft es sich bei einer nichtschließenden Ladentür und eiskalten Heizkörpern!

So schön schläft es sich bei einer nichtschließenden Ladentür und eiskalten Heizkörpern!

Vielleicht sollte ich noch ein paar mehr Kinderparkplätze einrichten! Die Mama konnte dann mal kurz einkaufen!

Im Vordergrund ein bei uns zweitweise erhältlicher Räuber-Schnullerhase, obendrauf ein untragbarer Tragepullover.

Im Vordergrund ein bei uns zweitweise erhältlicher Räuber-Schnullerhase, obendrauf ein untragbarer Tragepullover.

Ich bin noch immer geflasht vom ersten Arbeitstag in meinem eigenen Laden. Und da ich anscheinend nur gequatscht hab, hab ich auch grade mal 5 Fotos gemacht, die ich euch -trotz fragwürdiger Qualität- nicht vorenthalten möchte. Nur die Bilder mit meiner allerersten Kundin lass ich im Kasten – da hing noch kein Vorhang vor dem Kücheneingang,

der einen Eingang in ein Paralleluniversum bietet. Da raus kam übrigens die Zauberfee Steffi, ohne die ich gnadenlos abgesoffen wäre. Sie korrigierte ohne mit der Wimper zu zucken meinen ersten Rechnungsbetrag (3428,56€), wischte kaputte Kleistergläser (oben vom Schrank, auf die Spüle, auf den Fußboden) weg, verkaufte was das Zeug hielt, schenkte Pfirsichsekt aus und gab nebenbei noch Thermomix-Partys. Ein Goldschatz, DANKE!

Die Frau, die alles mit Links macht, weil in der rechten Hand ein Sektglas ist!

Die Frau, die alles mit Links macht, weil in der rechten Hand ein Sektglas ist!

Schnickschnack kann Einpacken! Und war hiermit!

Schnickschnack kann Einpacken! Und zwar hiermit!

 

Vorbildlich, mit Tragetuch, zwei Strickliesen!

Vorbildlich, mit Tragetuch, zwei Strickliesen!

 

Das ganze von der anderen Seite....

Das ganze von der anderen Seite....Der Papphansel hat schon ne Andere!

Ein Häkel-Nudelkoch....

Ein Häkel-Nudelkoch....

 

...und einer, ders auch noch ißt!

...und einer, ders auch noch ißt!

Die wilde Emma rockt das Haus...
Die wilde Emma rockt das Haus….
....und hier scheint sie wieder ganz normal.
….und hier scheint sie wieder ganz normal. Über dieses kreative Kind könnte man einen ganzen Blog schreiben. Erst vorgestern hat sich sich von oben bis unten mit einem braunen Filzstift angemalt.

 So, ich geh jetzt putzen, an meinem ersten “richtigen” Arbeitstag!

So, hier sind alle meine Öffnungszeiten:

Einweihung: 10-18 Uhr, da lassen wir es richtig krachen! Mit “Frozen-Peaches-Sektvergnügen”*, Tuc Vollkorn und Erdnüssen! (*wer schonmal auf einer Thermomix-Party war, weiß wovon ich spreche!)

Montags und Mittwochs: 09:30 – 13 Uhr, Nachmittags Kurse oder Hausbesuche

Dienstags, Donnerstag und Freitag: 09:30-13 Uhr und 15-18 Uhr

Samstags: 09:30 – 13 Uhr

So, und nu gukke wi mal wassi drin is in die Ladi: (hab grad “Hummeldumm” von Tommy Jaud gelesen, da is man irgendwie drin in dem Buch. Ich hab auch schon in Erwägung gezogen, dass es eventuell auch -neben dem ganzen Ladengedöns- etwas mit meinen schlaflosen Nächten zu tun hat/hätte haben können….schließlich war es in nur 5 Tagen bzw. Nächten ausgelesen)

Paa Foddos von die heut:

Direkt im Eingangsbereich befindet sich "Mels Corner" mit neuesten Creationen aus Alpen-Menzelen-Ost.

Direkt im Eingangsbereich befindet sich "Mels Corner" mit neuesten Creationen aus Alpen-Menzelen-Ost.

...ca 20 Meter weiter entfaltet sich rechterhand ein wahres wuderwerk der Stricknatur garniert mit zarten Giftpilzen. Links davor findet man endlich unpeinliche, garantiert lilliefeefreie Sonnenblenden.

...ca 20 Meter weiter entfaltet sich rechterhand ein wahres wuderwerk der Stricknatur garniert mit zarten Giftpilzen. Links davor findet man endlich unpeinliche, garantiert lilliefeefreie Sonnenblenden.

In diesem Bereich tummeln sich auch gerne unsere Models Papphansel-Mirko von der Firma Hoppediz (Leiharbeiter) und Estefania (ausgesetzt, war ursprünglich bei Bache Innovative beschäftigt), beide mit Mayong-Meitai. Wenn da mal nicht was im Busch ist!

In diesem Bereich tummeln sich auch gerne unsere Models Papphansel-Mirko von der Firma Hoppediz (Leiharbeiter) und Estefania (ausgesetzt, war ursprünglich bei Bache Innovative beschäftigt), beide mit Mayong-Meitai. Wenn da mal nicht was im Busch ist!

Tatsächlich war mein Kind heute im Bett, bevor ich zu Hause eingetroffen bin. Erschreckend (erschreckend angenehm auch). Und trotzdem bin ich früher dran als gestern. Das war nicht, was ich ursprünglich schreiben wollte. Das war das: Der Papphansel geht fremd mit meiner Meitai. Es darf unter keinen Umständen rauskommen, dass er -gesponsert von der lieben Firma Hoppediz- nicht mit dem Bondolino rumlatscht (das isses wieder, das hummeldumme Buch). Den hab ich heute verliehen, falls einer fragt! Immerhin steht er inzwischen IM Ladenlokal und nicht mehr vor der Lokustür.
Morgen möchte ich meine neue Preisliste veröffentlichen. Da bin ich selber ganz gespannt drauf!”
Schöne Papphansel findet man natürlich mal wieder in Keitum auf Sylt. Aber da is auch was im Busch...

Schöne Papphansel findet man natürlich mal wieder in Keitum auf Sylt. Aber da is auch was im Busch...

Ole ole ole- Entspurt!

Ole ole ole- Endspurt!

Jaaaa, es gibt Dinge, die erzählt man besser keinem (s.u.). Aber es gibt Dinge, die sollte man besser nicht für sich behalten. Wenn man wen einlädt,  Adresse und Uhrzeit und sowas zB nicht. Nun könnte ich behaupten, es sei ein Test, ob auch jemand mitdenkt da draußen (das Ergebnis hätte mich gefreut!), aber nein, ich bin so.

Aber nun möchte ich mich selber auch nicht länger auf die Folter spannen und lüfte das große Geheimnis: Mein Laden befindet sich auf der

Rathausstr 29 in 46519 Alpen, der kleine Wurmfortsatz in der Kurve an “Eisenwaren Reiner” , früher Fahrschule Pietschke. Achtung! Keine Hausnummer dran! Erkennungzeichen: Bunte Blume. Parken: Beschissen. Am besten gleich zum Aldi fahren oder in Gegenrichtung unter der Kastanie parken (hinter meinem Auto).

Das Datum der großen Eröffnung: 05. November von 10-18 Uhr.

Und DAS erwartet euch:

Beratungspraxis

Beratungspraxis

Ja, was ist das denn? Gähnende Leere? Aber das wär ja jetzt auch mal langweilig, wenn man schon gucken könnte, was drin ist, im Laden! Ich bin doch kein Webshop!

Naja, aber n bisschen was kann ich ja schon verraten, solche Mützen gibt es:

Tessa am Strand von der Sansibar, in der man nichtmal n Kaffee kriegt.

Tessa am Strand von der Sansibar, in der man nichtmal n Kaffee kriegt.

Ja, Überleitung lass ich mal aus. Der Weg zum leeren Laden war schwer genug. Hier noch ein paar Dokumente des Entstehungsprozesses. Die heißen so viel wie “Dankeschön” an die erwähnten Personen. Den nicht erwähnten Personen gilt noch mehr ganz besonderer Dank!

...von Bergmänner über Tage...

...von Bergmänner über Tage...

Gewürzregal befestigt vom bodenständigem DachdeckerMeister

Gewürzregal befestigt vom bodenständigem DachdeckerMeister

Tisch frisch gestrichen vom regional bekannten Rock'n'Roll-König
Tisch frisch gestrichen vom regional bekannten Rock’n'Roll-König
Der gleiche Tisch nachdem ich daran gearbeitet hab, blöderweise mit dem Akkubohrer.

Der gleiche Tisch nachdem ich daran gearbeitet hab, blöderweise mit dem Akkubohrer.

Ich feu mich über jeden, der kommt! Die ersten 20 Besucher bekommen ein Glas Sekt! Und wer dann noch nicht genug hat, kann noch zum Menschenskinder nach Sonsbeck zur Kinderkleiderbörse von 15-18 Uhr!
Eröffnung am 05.10.2011

Eröffnung am 05.10.2011

Letzten Sonntag habe ich mich vertan. Ich war fest davon überzeugt, dass die Zeitumstellung schon stattgefunden hatte. Ich liebe die Umstellung auf die Winterzeit – endlich bekomme ich meine im Frühjahr geklaute –und viel Ärger verursachende – Stunde zurück. Endlich geht man wieder „früh“ ins Bett und steht wieder früh auf. Die Tage sind dann einfach länger – der frühe Vogel fängt den Wurm!

 Ich stand also mit allerbester Laune auf, am letzten Sonntag. War ja erst 6.00 Uhr und ich trotzdem gut ausgeschlafen, welch ein Luxus! Mit Frühstück waren wir dann um sieben fertig und frisch ans Werk! Kurleichen beseitigen. Was ich alles geschafft hab an dem Tag! Wäscheberge, Wollmäuse, Kinderzimmer-Schlachtfelder! Und nachdem es ja erst halb zehn war, hab ich auch gleich noch die Fenster geputzt. Um elf sind wir dann in den Garten und ich hab zum 26. mal versucht ein ausbruchssicheres Kaninchengehege zu bauen- diesmal unter den Tannen, neben unserer Sitzecke. Dahin flüchten sie sowieso immer, wenn sie abhauen. Zaza hat die Hälfte unserer Kur im Treibhaus verbracht, da die Oma sie nicht eingefangen bekommt. Und Otto hat als Strohwitwer sein Essen verweigert.

Ausgebüxte Waldkannickel

Ausgebüxte Waldkannickel

Das letzte Gehege hatte ich ca einen halben Meter tief ausgehoben und Estrichmatten eingearbeitet, damit unsere Zuckerhasen buddeln können, wie es ihrer Natur entspricht. In drei Wochen haben sie die 3m² Buddelfläche einmal auf Links gedreht, natürlich brach alles zusammen, und trotz aller Sicherheitsmaßnahmen fanden sie immer einen Weg nach draußen. Nun haben wir eben Waldkaninchen. Buddeln geht gar nicht mehr. Das hamse davon!

 Ich wunderte mich gar nicht, dass wir erst um halb drei zu Mittag aßen, war ja erst halb zwei. Aber ich wunderte mich dann, dass die funkelniegelnagelneue Funkuhr in der Küche meiner Mutter schon kaputt war. Dazu muss ich sagen, dass meine Mutter eine radikale Zeitumstellungs-Gegnerin ist. Sie hat sich die Funkuhr nur gekauft hat, um die Zeitumstellung ja nicht zu verpassen! Das wäre für sie fatal, da sie Uhren sammelt und die ganze Bude damit zupflastert. Müssen ja alle rechtzeitig umgestellt werden.

Da hatten wir noch Zeit!!

Da hatten wir noch Zeit!!

 Trotzdem hat die Oma immer Zeit. Tessa auch. Wenn man ein Kind ist, vergeht ja die Zeit auch viel viel viel langsamer. 6 Wochen Sommerferien sind ja wie ein neues Leben gewesen. Und heute atmet man einmal ein und die Woche ist um. Ich glaube, dass Tessa sich meine Zeit einfach klaut und auf ihr eigenes Zeitkonto bucht. Sie hat kein Problem damit, 30 Minuten allein zum Schuhe anziehen zu verplempern. So sind Kinder.

 Aber der letzte Sonntag war laaang! Auch als ich dann einsehen musste, dass die Funkuhr nicht defekt ist sondern ich mal wieder nicht aufgepasst hab. Vielleicht liegt die Geschwindigkeit der Zeit doch an der eigenen Einstellung – von wegen Glas halbvoll und halbleer…

 Ich versuche also nun zu denken: „och ist ja erst 23.04 Uhr“ und nicht: „ach Du Scheiße, ich wollte EINMAL früh ins Bett“. Und siehe da, es ist der gleiche Keks wie vorher. Schon wieder Mittwoch und ich habe noch keinem Bescheid gesagt, dass mein Laden erst am übernächsten Samstag (5.11.) öffnet! Aber da ich auch noch nicht geschafft habe, Einladungen zu verschicken, hoffe ich, dass keiner dran denkt. Allen, die ich sich den Termin gemerkt haben, schenke ich einen „freien“ Samstag! Da ist die Vorfreude auf die nächste Woche doch noch größer! Stellt euch mal vor Weihnachten würde eine Woche verschoben, das wär doch mal was. Ich fänd es auch schön, einmal im Monat eine Stunde geschenkt zu bekommen! Zum Glück ist nächsten Sonntag ist wieder Zeitumstellung, ich freu mich drauf!

Leider ist dieser/s Blog zur Zeit nahezu unbewohnt. Dabei wollte ich so gerne mal wieder einen Urlaubsblog machen. Denn wir sind grad auf Sylt. Mutter-Kind-Kur, der vorletzte Tag.

Was so dekadent klingt ist aber nur mittelgut, denn meine Tochter hat Heimweh, war doll krank und kann auch nicht so richtig lange in die Spielgruppe weil zu klein. Oder zu komisch organisiert. Natürlich sind die letzten paar Tage wie im Flug vergangen und man will dann doch nicht nach Hause. Weil die Nordsee einfach was kann. (Im Rückblick wird es toll gewesen sein, denn wer rechnet im Oktober mit solchem Wetter???)

Am Strand von Westerland

Am Strand von Westerland

Dabei war der Kurantrag mehr so eine Trotzreaktion. Eigentlich wollte ich mit Tessa nach Schweden unsere Schwedenfreunde besuchen, so ganz abenteuerlich mit Zelt und von Knots* fressen lassen und so. Aber dann war das Wetter zu doof für sowas. Dann dachte ich, wir könnten bei unseren Hamburgfreunden Station machen um das Zelten zu umgehen. Die waren aber gerade auf dem Weg nach Schweden. Das wär ja gar nicht so schlimm gewesen, aber plötzlich waren unsere Schweden in Dänemark. Und dann hatten sie noch plötzlicher Lust auf ein „Opladeklemobila“ (Schwedisch für Auto ohne Deckel, so wie sie es nennen, bei uns sagt man Cabrio), und da man in Schweden unmöglich Autos kaufen kann –sind ja nicht aus Holz- kamen sie dann nach Deutschland. So sahen wir uns trotzdem. Aber das Schema zog sich das durch den Sommer.
*menschenfressende schwedische Fruchtfliegen

Wir wollten auch unseren kanadischen Freund in Frankfurt treffen, im Juni. Telefonisch verabredet, schon im März. Dazu passend gab es am Samstag eine Geburtstagsparty (seit Januar eingeladen!!!!) in Köln, mit Kindermitbringmöglichkeit, was selten genug ist. Dort wollten wir Tante Melalie treffen und am Sonntag alle zusammen zum Kanadiertreff in die große Stadt. Hotel schon gebucht. 12 Stunden vor der „Abreise“ bekam Tessa ihre aller erste Magen-Darm-Kotzattake. Dafür kam das neukölsche Geburtstagskind uns zu Hause besuchen, ist ja auch gemütlich. Und vier Wochen später war auch der Kanadier da (weil sich ja Juni und Juli am Telefon so unglaublich ähnlich anhören, wenn man über Millionen Kilometer unbedingt Deutsch sprechen muss), so trafen wir wieder nicht die Tante. Denn eigentlich war ja der Treffpunkt Frankfurt, egal, wir haben ja gerne Besuch! Die Antwort auf den Hilferuf „Können wir Euch (Tante Melalie hat sich plötzlich verdoppelt!) in Frankfurt besuchen?! Wir müssen mal raus aus unserem Kaff!!“ war: „Klar, kein Problem, wir kommen dann am 3. vorbei!“

Naja, dafür schreibe ich aber diesmal unsere schicksalhafte Geschichte nicht ohne Grund.
Denn wären wir an einem bestimmten Freitag in Schweden/Hamburg/Frankfurt gewesen, wären wir bestimmt nicht mit dem Fahrrad nach Alpen zum Wochenmarkt gefahren, charmanterweise am Freitag Nachmittag (ist das nicht gemütlich?). Und dann wären wir nie hier vorbei gefahren:

Ladenlokal zu vermieten!

Ladenlokal zu vermieten!

 

hätten nie das Schild „Ladenlokal zu vermieten“ gelesen und ich hätte nie die Telefonnummer gewählt. Dann hätte ich nie den Mietvertrag unterschrieben und es würde am 29.10. keine Eröffnungsparty für den Laden „Mayong“ geben. Verrückt, oder?

Nach drei Wochen Sylt habe ich extreme Lust, mir das Bild im Hintergrund zu kaufen und mir direkt übers Bett zu hängen. Oder über meine Nähmaschine. Oder über den Frühstückstisch. Oder als Tapete.

Nach drei Wochen Sylt habe ich extreme Lust, mir das Bild im Hintergrund zu kaufen und direkt übers Bett zu hängen. Oder über meine Nähmaschine. Oder als Tapete.

Ufta-Ufta-Täterätötööö, bei uns im Dorf ist Schützenfest!

Eigentlich wollte ich gar keinen Jungen...

Eigentlich wollte ich gar keinen Jungen...

Und erstmalig in der Geschichte Millingens wird im Schützenfestzelt ein Trödelmarkt abgehalten. Laßt euch dieses einmalige Ereignis nicht entgehen! Ich vermute, es gibt sogar Kaffee und Kuchen: als Standgebühr muss man 5 Euro zahlen und einen Kuchen abgeben. Der wird dann wohl nicht vom Schützenkönig allein verspeist. Denk ich mir mal so. Geht am Samstag, 27.08. von 10.00-14.00 Uhr! Wer sich noch kurzfristig anmelden möchte, kann das gerne über das NEUE Kontaktformular machen!

Sonntags von 14-16.30 Uhr gibt es Kinderbespaßung von unserer Bauernhof-Spielgruppe. Wer da mal Landluft schnuppern möchte ist auch hierzu herzlich eingeladen (auf dem Foto kann man deutlich sehen, wie sich unsere Kinder glücklich und zufrieden im Stroh parken lassen).

Ich weiß, Millingen ist am Ende der Welt. Trotzdem hoffe ich, möglichst viele von Euch zu sehen,

liebe Grüße, Marion

Wer hats noch nicht gemacht – einfach so mal seinen Namen gegoogeln.

Gefunden hab ich das: http://torpedo.klnonline.de/kaderausgabe.php?spielerid=71

Ische im Fußalldress

Ische im Fußalldress

Und ich bin immernoch ziemlich stolz drauf – die einzige Frau in der KLN mit Stammplatz! Die Biografie – geschrieben von meiner Ex-Azubine- hört sich surreal an, ist aber zu 99% Realität gewesen, damals. Lediglich der Passuss mit den Ballettschuhen ist erfunden - ich hab sie nie in den Loheider See geschmissen und so auch nie wieder rausgeholt, sondern an den Nagel gehängt.

Anonsten bastel ich im stillen Kämmerlein an meinem ganz großen Durchbruch – tatsächlich ist es nicht so, dass ich nix mehr erlebe. Ich hab nur nie Zeit zum Schreiben. Aber – ich arbeite dran!

Also, bis bald!

Letzte Nacht hab ich geträumt, ich hätte mir für 50€ einen eigenen, süßen, jungen Elch gekauft. Schon nach zwei Tagen hatte er aber unseren Garten leer gefressen, so das Otto und Zaza und wir alle Hungern mussten. Der Elch hingegen wuchs total schnell und war gar nicht mehr süß und rannte mir die ganze Zeit hinterher und fraß unser ganzes Brot und ich wusste nicht, wie ich ihn je wieder loswerden sollte. Otto lag auf dem Rücken, die Pfötchen vor den Körper gepresst und ein deutliches blutendes Loch im Bauch…

 Was n Traum…!

Diese Kategorie wollte ich schon immer mal machen: Original und Fälschung! Tessalotta.......

Diese Kategorie wollte ich schon immer mal machen: Original und Fälschung! Tessalotta.......

 Vielleicht hab ich grad was zu verarbeiten. Vielleicht, dass Tessa kaum zu stoppen ist. Sie quakt und quakt und erzählt mir den ganzen Tag ihr süßes, kleines Leben. Jeder zweite Satz beginnt mit „Tessa son gloß….“ Weiter geht er dann mit „Tessa au Kaffee tlinken“ oder „Tessa son gloße Hose anzieht“ oder „Tessa ganz alleine Tante Melalie geht“ oder „Tessa ganz alleine abeite geht“ (was aber Auto fahren bedeutet). Goldig fragt sie ihr Frühstücksei: „Hallo Ei, geeehts Dir….?“ und streichelt Ihre Salamischeiben, bevor sie die Zellophanfolie darüber klappt und ihnen liebevoll „nucke nack, lami, slaf sön“ sagt. Sie ist aber nicht nur gut zu ihrem Essen (Brot verschont sie ganz!) sondern auch zum Beispiel zu der Treppe. Jede Stufe wird liebevoll gestreichelt „ei Teppe“ bevor sie sie verlässt.

....und Pippilotta!

....und Pippilotta!

Mein Favorit zurzeit ist „Kopavier“. Das „Gummisieffel“ Gummibärchen sind schrieb ich schon? Und bei jedem Mikro-Unfall ruft sie laut: „Doktor Fissa gehn!“ – ihr absoluter Held, denn der hat ja immer ein paar Gummistiefel in der Schublade.

 Wie jeder gesunde Niederrheiner hat meine Tochter eine angeborene „

Zu Ostern bekommt Tessa ein Pony und einen Schokololly... Juhuuu, ein Schokololly!

Zu Ostern bekommt Tessa ein Pony und einen Lolly... Juhuuu, ein Lolly!

R“-Schwäche. Nicht umsonst sind wir für Restdeutschland das „Volk ohne R“. Hübsch, was man alles so hört, wenn man mal mit den Nachbarn spricht, nicht wahr? Zum Glück wird das „R“ hier bei uns nicht standardmäßig durch ein „L“ ersetzt  (wie bei Tessa oder dem Numider-Pirat in „Asterix und Obelix“) sondern eher durch weglassen oder eben durch ein „A“. Daher, liebe Elke, auch das schöne Wort Wuaast. „Gib mia doch ma dat wassa da.“ Sieht schon komisch aus, wenn man es aufschreibt. Fühlt sich auch komisch an, wenn man drüber nachdenkt.

Aber schön isset! Das ist keine Postkarte....

Aber schön isset! Das ist keine Postkarte....

 Letzten Samstag saß mein Kind mit einer Tüte Ikea-Party-Besteck und 400 Gramm rohem Hackfleisch (aus Omas Kühlschrank, natürlich selbst rausgeholt) am Gartentisch „Tessa Essen ham“. Ja. Ich hingegen esse jeden Tag genüsslich einen großen Salat. Nicht, weil ich mein Schicksal herausfordern möchte, sondern weil ich schon im Februar so fleißig war und uns ein Frühbeet angelegt habe. Da wachsen 4 Sorten Pflücksalat. Aber natürlich mit Tomaten und Gurken vom Wochenmarkt. Hach, lecker! (schönes Statement hier: http://www.schniedershof.de/)

.......sondern bei uns umme Ecke!

.......sondern bei uns umme Ecke!

 Und weil ich heute einen netten Tag habe, verrate ich euch das beste Salat-Dressing-Rezept der Welt. Die Menge ist genau richtig, so reicht es für mindestens eine Woche, und schlecht werden kann es irgendwie nicht. Es ist so gut, dass ich es als erstes (und einziges) Rezept in mein Buch „Meine liebsten Rezepte zum Eintragen“ geschrieben hab. Und zwar während des Grand Prix de la Chanson d’Eurovision, der mich so unglaublich gefesselt hat, dass ich zu keiner sinnvollen Arbeit mehr fähig war.

 Man nehme:

100 gr mittelscharfen Senf und 200 gr geschmacksneutrales Öl (Rapsöl schmeckt aber auch super) in den Shaker und shaken. Oder mit dem Pürierstab aufmixen.

Dazu 50 gr Gemüsebrühe, 50 gr Honig, Salz und Pfeffer und shaken.

Schon fertig! Guten Appetit!

….umd hab mir erlaubt, meine Empfängerliste zu aktualisieren. Wer nicht über neue Artikel informiert werden will, klicke bitte entsprechenden Knopf in der Email. Alle anderen sind herzlich Wilkommen! Ich verspreche es immer wieder, aber tatsächlich soll hier bald eine informative, mit Sinn gefüllte Webseite entstehen. Bis es so weit ist noch ein paar Kaninchenfotos ;o)

Tausche Schnuller gegen Möhre!

Tausche Schnuller gegen Möhre!

Otto Löwenzahn und Zaza Grabo wünschen frohe Ostern!

Wir wünschen allen Lesern (und natürlich auch allen anderen) frohe Ostertage! Auch Dienstags noch, und immerzu, denn der Frühling ist da. Fast schon der Sommer. Und das Landleben treibt uns täglich Tränen der Rührung in die Augen, wir erleben die vollkommene Kindertage-Idylle, wir sind Bullerbü. Letzte Woche wurde auf der Wiese vor unserem Bauernhofspielgruppen-Freiluftspielplatz (mit in der Erde versenktem 4 m Durchmesser-Trampolin) vor unseren Augen ein Kälbchen geboren. Da standen alle Muttis mit feuchten Augen am Stacheldrahtzaun und fühlten mit der Kuh, die souverän ihre 8 Geburt hinlegte.

Und meine Tochter glaubt an den Osterhasen. Tessa: „Dicki au Osterhase?“ Mama: „Ja, mein Schatz, Dicki ist auch ein Osterhase.“ Dicki ist natürlich nicht der Osterhase, Dicki ist Omas fetter schwarzer Kater. Aber in anbetracht des wunderbaren Wetters sei ihm dieser Karrieresprung gegönnt.

Hier kommt die PukyGang - da guckst Du!

Hier kommt die PukyGang - da guckst Du!

Ich kann leider keinen Link so einfügen, dass man ihn direkt öffnen kann. Also kopieren und unbedingt ansehen.

http://www.wdr.de/tv/quarks/

Oder klappt das doch? Sieht ja so aus… Egal, es geht um Baby’s erstes Lebensjahr. Wohin es wächst, was es mag, was nicht, eigentlich, was man als Kleinkindmutti schon weiß, aber trotzdem immer wieder nett zu sehen. Auch der Tragling ist anschaulich erklärt. 

Wer schnell mal heulen will guckt sich an, wie die Babys in den 60igern abgefertigt werden. Dabei weiß man schon seit Friedrich dem II dass Babys ohne menschliche Zuwendung einfach wegsterben. Hat man wohl zwischendurch kurz vergessen.

Wie schön, dass Kinder heute wieder anders erzogen werden. Mit einem Körpergewicht von knapp 12 kg 80 % von einem 1.40×2.00 Bett belegen. Mit dem Wortschatz eines Pixibuchs den ganzen Tag quatschen. Morgens um halb 8 schon die Oma besuchen. 24 Stunden zu 4 machen. Lachen, Singen und Tanzen wann sie wollen. Verwöhnt werden, geknutscht werden, gekuschelt werden, bespielt werden, getragen werden, Pukywutschen und rutschen. Wenigstens bei uns hier, die das Lesen oder Schreiben.

Flash Gordon

Flash Gordon

Nein, sie haben Spahaß.

Nein, sie haben Spahaß.

Nein, es ist keine große Kunst, mit einer richtigen Scheißfrisur in die Zeitung zu kommen. Man nehme einen Termin Sonntags um 16 Uhr nachmittags und einen großen Bruder, der spontan zwei mal im Jahr um 15.45 Uhr (nach dem Fußball) vorbei kommt und den man so gut leiden kann, dass man ihn nicht direkt wieder vor die Tür setzt, obwohl man keine Zeit hat.  Dann vergißt man, dass man einen Föhn hat und ganz wichtig: unbedingt die Haare selber färben! Das reisst selbst die wunderwunderwunderschöne Meitai dann auch nicht mehr raus. Aber man lernt ja dazu- ich hab mich in den letzten Wochen bemüht, mehrfach täglich in den Spiegel zu gucken-erschreckend! Die Lage ist ernst aber nicht hoffnungslos. Vor meinem Termin für neue Bewerbungsfotos war ich nun bei einer Kosmetikerin. Zur Friseurweltmeisterin, zur Zahnreinigung, und hoffentlich zum Physiotherapeuten (ich kann erst seit 3 Wochen den Kopf nicht mehr nach links drehen) muss ich noch. Neue Stiefel (fürs Portraitfoto!) hab ich schon. Und natürlich ist der Termin so gewählt, dass ich auf gar keinen Fall meine Tage habe. Mein erstes komplett durchgeplantes Projekt seit zwei Jahren. Meine Selbstwahrnehmung ist anscheinend wieder angegangen.

Meine Tochter hingegen macht jetzt jeden morgen eine entzückende, kleine Wurst in ihr Töpfchen und ruft danach “mehr mehr mehr”. Und by t

Warum hat man mir eigentlich nicht gesagt, dass auch BIO-Hühnchen sich nicht von selbst die Pelle vom Leib ziehen, wenn man sie wieder aus der Suppe holt?

Warum hat man mir eigentlich nicht gesagt, dass auch BIO-Hühnchen sich nicht von selbst die Pelle vom Leib ziehen, wenn man sie wieder aus der Suppe holt?

Letzten Samstag war ich inner Kneipe. Ich saß mit zwei (mir schon lang bekannten) Männern an der Theke. Und –wie das so ist ab 30plus- konfrontierten wir uns mit dem Thema „Erwachsen sein“. Da ich es so gut wie nicht mehr gewohnt bin mit Männern in Kneipen rumzusitzen um grundlegende, weltbewegende Dinge zu diskutieren (es aber, wie ich feststellen musste, noch immer sehr schätze) knabbere ich an solchen Gesprächen Tage und führe sie quasi mit mir selber fort. So fragte ich mich heute, ob es zum Erwachsen sein zwingend erforderlich ist, Hühnersuppe aus echten Hühnern zu kochen. Wie auch immer ich auf die Idee kam, das tun zu müssen, heute hab ich es gemacht. Zuerst ganz einfach, Hühnchen aus der Truhe, Wasser drauf, Gemüse dazu, 2,5 Stunden kochen. Aber dann musste das Ding wieder aus der Suppe raus. Und das Fleisch sitzt nunmal unter der Haut…! Unter der Wabbel-Schwabbel-Ekel……! Ich hatte bereits 1 – 2 Kontakte zu toten Hühnern am Stück, aber gebraten sieht das dann doch anders aus.

„Stell Dich nicht an“, sagte ich mir, „Du guckst jeden Sonntag Tatort, da wird ständig an Leichen rumgeschnibbelt, kann ja wohl nicht so schlimm sein“.

Tja, da liegt es nun, unschuldig auf dem Teller, wie alt war es denn, kannte es seine Mutter, war es je glücklich (laut Verpackung ja)….? Aber zack, einmal in die Pelle reingepieckst, aufgeschlitzt und schon war die Hühnerbrust frei. Kratz kratz, ab damit. Andere Seite auch. Dann die Beine, schwupp, Haut über die Knöchel gezogen, das Muskelfleisch ist tatsächlich rötlich, pul und porkel, ab damit. Und schon bin ich mit meinem Latein am Ende. Innendrin in dem Huhn ist was, das sieht aus wie ein Würstchen, lass ich mal lieber da, wo es ist. Da wo der Schwanz war kann ich nicht anfassen und da wo der Kopf war auch nicht, bah. Aber umdrehen muss ich das Ding wohl doch irgendwie…mit Gabel und Kochlöffel klappt das dann. Haut vom Rücken gelöst, da sind doch tatsächlich noch kleine Häppchen zu finden und schließlich – vom Ehrgeiz gepackt- entpelle ich auch noch die Flügel und da ist mehr dran, als man glaubt. Den Rest lasse ich so und geb es runter an meine Mutter für den fetten Kater.

Das Schöne, mein Töchterchen fands lecker (und ich musste ja zugeben ich auch).                

Das Blöde: die Küche ist explodiert und ich muss die Reste jetzt noch einfrieren.

Fazit: Für die nächsten 10 Jahre hab ich genug Hühnersuppe gekocht. Ich geh lieber wieder öfter in Kneipen, das macht weniger Dreck!

Fleischfressendes Pflänzchen mit geklauter Bärchenwurst am Finger in ihrem Geheimversteck

Fleischfressendes Pflänzchen mit geklauter Bärchenwurst am Finger in ihrem Geheimversteck

Tessa im Meer

Gestern auf dem Markt am Obststand. Ich guckte neugierig auf ca. 8 Sorten Pflaumen und Mirabellen. Da mir meine Unentschlossenheit mal wieder deutlich im Gesicht abzulesen war, bot mir die Verkäuferin an, mal zu probieren. Ich schnappte mir also ein kleines grünes Früchtchen, biss hinein, und war innerhalb von Sekunden 30 Jahre in der Zeit zurückversetzt. Saß auf meiner gelben Schaukel, in der klebrigen Hand 6 matschige, kleine, grüne Früchtchen und den ganzen Mund/Gesicht/T-Shirt/Hose voll davon. Neben mir meine Meerschweinchen im Laufgitter und darüber: der Reneclaudenbaum. Einer meiner liebsten Bäume, da er einen guten Kletterast hatte und nicht so hoch war. Und eben die lecker-süßen Reneclauden und hübsche weisse Blüten.. Total vergessen, da er schon so lange weg ist, dass keine Spur mehr in unserem Garten davon zu sehen ist. Ich weiß noch nicht mal mehr, warum er nicht mehr da ist, wie peinlich. Aber ich kaufe zwei Pfund.

Keckse machen glücklich!

Heute Abend erfreue ich mich also immer noch an dem leckeren Obst (allerdings ist mein Hochgefühl des wiedergewonnenen Genusses nicht mehr ganz so groß) bis im Radio die Meldung: „Nasa entdeckt Sonnensystem mit erdähnlichem Planeten“ kommt. Zack-Bumm reise ich in die Zukunft und sehe mit meinem inneren Auge meine 18jährige Tochter mit einem grünen Glitsch-Eierkopf-Typen vor dem Traualtar, den sie in Ihrem freiwilligen, sozialen Forscherjahr auf dem Planeten Xylylyl 688 Trilliarden Lichtjahre von unserer Erde entfehrnt kennengelernt hat. Und mit ihm auch schnell wieder dorthin zurück ziehen will, um eine Ausbildung als Weltraumpostbotin bei UPS zu machen (dabei hatte ich ihre ganze Jugend auf ein Kunst-, Musik-, oder Ballettstudium hingearbeitet). Na, auf die Meldung mit dem erdähnlichen Planeten hatte ich ja schon gewartet!

Neben all den anderen Kindern gab es im Urlaub auch zwei alte Esel.

Auf schlechte Meldungen wartet man ja, bzw man erwartet sie, wenn immer alles verdächtig glatt läuft. Zb wenn man alleine mit einem Kleinkind in Urlaub fliegt. Nach problemlosen Hinflug (Dank eines sehr hilfsbereiten, geschäftlich reisenden Korfuexperten), überharmonischen Tagen, gutem Essen, Meer vor der Haustür und 1000 anderen lobenswerten Sachen und Rückflug noch mit Bikini drunter -weil keine Zeit zum Umziehen- das Gepäck ist sogar auch angekommen, das Auto steht gewaschen und gesaugt direkt vorm Ausgang und man ist erholt –  das glaubt man doch nicht, oder? Muss man auch nicht, denn 3 Tage später geht dann der Durchfall los, der locker 10 Tage anhält. Aber schön war es trotzdem über alle Maßen!

Babysitter inclusive

Tessa hatte schon schnell ihr Lieblingsrestaurant gefunden und wußte, wo man Eis kaufen kann. Bei den Mahlzeiten waren wir grundsätzlich die Ersten weil meine kleine Dame solange laut und deutlich „Ham!“ sagt/ruft/schreit bis sie etwas vor die Nase bekommt, was ihr auch schmekt. Hoffentlich gibt es auf Xylylyl Pommes, Nudeln und Tomaten! Denn es geht ja so schnell, zack, ist das Kind groß. Tessa kann nun schon „Tessa“ sagen und übt jetzt wie eine Wilde alle Wörter. Wie auch immer sie es hinbekommen hat – trotz ihrer echt nicht nebensächlichen Erkrankung hat sie am Sonntag die Schuhgröße 21 erreicht und ist auch insgesamt gewachsen und auch erwachsener geworden. Ich komm mir wieder man so vor, als hätte ich da irgendwas verpaßt, so als sei ich vier Wochen nicht da gewesen. Da ist sie mal wieder schnurstraks an mir vorbeigehoppelt….

.....da geht sie hin...

Ich weiß, ich habe diesen Monat Geburtstage vergessen. Ich bitte, es mir auf diesem Wege zu verzeihen. Ich habe sie nicht wirklich vergessen, ich habe nur vergessen anzurufen, zu mailen oder eine Karte zu schreiben. Seht diesen Artikel als mein Geschenk!

18.08.2010

Endlich wieder ….

So wurden wir in unserer neuen Heimat empfangen – und die Jungs hier sind nur aus dem Nachbardorf! Irre, oder

So. Nachdem nun alle unsere Sachen in der neuen Wohnung sind, oder auf dem neuen Dachboden oder im neuen Keller oder in der neuen Garage, hab ich nun auch endlich wieder INTERNET. Und das hab ich fast ganz allein geschafft. Egal, langweilig. Neue Geschichten gibt es bald wieder. Ich wollt mich nur mal kurz melden. Und paar crazy Fotos zeigen. Einen hab ich noch:

Was hier aussieht wie ein extra fieser Meuchelmord an der B8 entpuppte sich nach Vollbremsung, U-turn und genauem hinsehen als ganz guter Witz. Ähnliche Kreative zogen einige Wochen später einen hautfarbenen Alte-Damen-BH auf ein “nur für landwirtschaftliche Fahrzeuge”-Schild, was auch recht hübsch anzusehen war.
13.06.2010

Ganz schnell….

....so sieht Sommer aus.....Schalalalalaaaaa!"

Es ist wirklich fies, eine Frage zu stellen um sich dann wochenlang nicht um die Antwort zu kümmern. Denn geraten wure eifrig.  Am nähsten dran war Da’Babs: (ich zitiere:) “Hi, Ihr Verrückten: Wenn man in der Mikrowelle vaporisiert ( nicht vulkanisiert, wie bei Euch ), dann sollte man auf Wattzahlen und Röstzeiten achten. Aber ich dachte auch schon öfter schlaudummerweise man könnte problemlos alle Zahnbecher (die stehn nachher nicht mehr, da randlos…) und Zahnbürsten so hygienisch rein machen… am interessantesten sah mein elektrischer Kopp nach dem Inferno aus…”

Ich kann einen leichten Vorsprung aber nicht verleugnen, denn wir haben unsere “Dampfsterilisierer für die Mikrowelle” zusammen in einem Kinderladen-Ausverkauf erworben (ich im 4., sie im 6. Monat schwanger, die kluge Frau sorgt halt vor). Bops ist -zwar sehr sachlich- aber auch nah dran “also ich würde sagen, dass ist eine Kunststoffabdeckhaube zum Erwärmen in der Mikrowelle. Dummerweise war in der Mikrowelle aus Versehen der Grill eingeschaltet und so ist der Kunststoffdeckel schön nach innen geschmolzen.” Leider ist “Erwärmen in der Mikrowelle” eine nicht ganz zutreffende Definition.

Alle Bügeleisentheorien (da kam mehr als die eine!) sind FALSCH. Ich Bügel sowieso nur im äußersten Notfall, und die Wahrscheinlichkeit zu diesem Zeitpunkt noch den Deckel vom Steri platt zu machen geht gegen null.

So, nun die Preise: Da’babs gewinnt einen Kaffeeklatsch in unserem neuen Garten mit folgender Aussicht:

Richtig, die zwei Waldohreulenbabys leben mit Mama und Papa und einem Geschwisterchen IN UNSEREM GARTEN!

These babys live in our new garden, with the rest of their family!

Der zweite Preis ist ebenfalls ein Kaffeeklatsch, allerdings muss bops mir vorher den Kaffee aus der Schweiz schicken (natürlich nicht umsonst,):  2 x Incarom bitte!

Nun freu ich mich noch ein bisschen, dass unsere Nationalmannschaft heute gewonnen hat. Und hier noch mein Töchterchen, welches ab und zu mal eine dicke Lippe riskiert!

Ansonsten Bauen wir um. Immer noch. Aber hoffentlich nicht mehr lange.  Dazu könnte ich 806 Geschichten schreiben, das ist ja ein Riesenspaß alles. Das ist kein würdiges Ende für den Knaller mit den Waldohreulen, aber da kann ich jetzt auch nix mehr hinbasteln. GUTE NACHT!

31.05.2010

Kleintierzüchterin

Alles schon nicht schlecht, Leute! Da ist der ein- oder andere schon sehr sehr nah dran! Die endgültige Auflösung gibt es morgen und den Preis auch, aber bis dahin noch unsere verspäteten Latest News:

Otto ist nur ein Scheinriesenhase...

Da ist unser neues Famillienmitglied. Er heißt Otto und steht Tessa in puncto Niedlichkeitsfaktor in nichts nach. Am zweiten Tag bei uns wußte Otto, wie er die Tür von seinem Auslauf auf bekommt (ist aber gar nicht weg gelaufen sondern hat sich bloß mal umgesehen). In der zweiten Woche wußte Tessa, wie sie die Tür von Ottos Stall auf bekommt. Seit dem muss Otto die Tage in seinem -inzwischen gesichterten- Auslauf verbringen. Und wird dort von seiner neuen Freundin mit Möhrchen und Löwenzahn vollgestopft. Und gestreichelt bzw “beklopft”, was er aber anscheinend mag, er könnte ja einfach weg gehen. Und man denkt ständig “so, jetzt ist der Finger ab”, aber Otto ist ein so sensibles und schlaues Kaninchen, dass er den Finger von den Möhren sehr gut unterscheiden kann.

Morgen schreibe ich hoffentlich von all unserem Stress als Bauherren, aber heute nicht mehr! Schönen Abend/Tag….

Was ist das?

Also, wer errät, was das ist, der bekommt einen Preis. Was genau hängt dann vom Gewinner ab.

Leute, die das Bild schon kennen dürfen natürlich mit raten, müssen sich aber vorher einer gründlichen Gehirnwäsche unterziehen.

Viel Glück!

Heute habe ich mal wieder ein Bildersuchspiel mit dem Motte „Was läuft hier falsch?“ Bitte ganz genau hingucken, könnt ihr die Fehler entdecken?

Na, wer sieht hier den Fehler?

Ansonsten läuft alles genau so falsch wie immer. Ich höre von meinen Lesern oder Freunden hin und wieder den Satz „Euch geht’s doch gut! Oder verschweigst Du uns was?“ Na klar geht’s uns gut, das wichtigste im Leben ist schließlich die Liebe und inniger kann eine Mami-Baby-Beziehung kaum sein! Nee, so emo-mäßig ist alles erste Sahne. Wenn nur der andere Lebens-Top-Act nicht wär: das liebe Geld. Und darüber schreib ich natürlich normalerweise hier im Blog nicht, aber nun, da unsere wirtschaftliche Talfahrt fast am Ende ist, kann ich ja das letzte Jahr zusammen fassen. Ich muss mal kurz überlegen, wo es denn überhaupt angefangen hat. Aber ich glaube, es war die Frage an meine liebe Krankenkassen-Sachbearbeiterin, wie hoch denn mein Mutterschaftsgeld sei. Sie konnte mir dies nach 4-maligem Fragen im Abstand von 8 Wochen nicht beantworten, und hatte immer nur „13 Euro pro Tag“ im Antwortenfach. Sie kam mit dem Fall: „befristetes Arbeitsverhältnis“ einfach nicht zu recht. Mit ihrem Satz: „oh, wenn Sie ab dem Tag X nicht mehr beschäftigt sind, dann weiss ich gar nicht, ob Sie überhaupt noch Geld von uns bekommen“ bekam ich zum ersten Mal Existenzängste. Ein einziger Anruf bei der Beschwerdehotline hat allerdings gereicht, um sie mir wieder zu nehmen. Allerdings bekam ich danach noch 3 Anrufe bezüglich meiner Kundenzufriedenheit (die von Anruf zu Anruf stetig sank… Tatsache!). Tatsache war auch, dass der Beamte, der meinen Elterngeldantrag „bearbeiten“ sollte, lieber darauf gebrütet hat (und nicht, dass er es geschafft hätte, das Elterngeld 14-Monate Alleinerziehendenmodus zu bewilligen, dazu musste ich ihn noch zwei mal anrufen). Er kam erst nach mehreren Anrufen in die Pötte, so dass meine Elterngeldbescheinigung zwei Tage zu spät bei meiner Krankenkasse ankam. Ich war also ganze zwei Tage nicht versichert, und wie es der Zufall so will, kam natürlich genau in diesen zwei Tagen meine Hebammenrechnung über 2000€ da an. Wieder zwei Tage später hatte ich sie mit 14-tägigem Zahlungsfrist selber an den Hacken. Ca. 6 Anrufe bei der Beschwerdehotline – dementsprechend 18 Kundenzufriedenheitsanrufen- und 6 Monate später hatte dann meine Hebamme endlich das Geld.

Normalerweise zeige ich an dieser Stelle keine Wäsche, auch keine saubere. Meine Tochter schon...

In der Zwischenzeit war ich beim Wohngeldamt. Durch mein Kurzarbeitsjahr war mein Elterngeld etwas gering ausgefallen, so hatte ich gehört, ich könne das beantragen. Die gehetzten Wohngelddamen in der offenen Sprechstunde klopften in 25 Sekunden die Facts ab: WD: „Was ist ihr Einkommen?“

Genau hinsehen......!

M: „Elterngeld, Kindergeld, Unterhaltsvorschuß“

WD: „Damit ist ihr Lebensunterhalt ja nicht gesichert, da sind Sie bei uns falsch, Sie müssen zu Hartz 4“.

Oh. Aha. Soso. Ich also zu Hartz 4. Das wollte ich ja nicht. Aber der Sachbearbeiter war echt n Supernetter. Er hat Zahlen gedreht und geschraubt, mich Geldbündel ins Kopfkissen stecken lassen und mir ein neues Auto genehmigt (was ich aber na klar selber bezahlen mußte), mit mir stapelweise Anträge ausgefüllt, mich zu Banken, Krankenkassen, Lebens- und Bausparversicherungen geschickt und mit mir zusammen jeden einzelnen meiner Cents umgedreht. Es war eine echte Tortour, aber er bekam es durch. Dazu bekam ich für Tessa Kinderwohngeld und so ging es uns neun Monate richtig gut.

Warum soll man IM Bett rumliegen, wenn es daneben doch so nett ist?

Warum neun Monate? Weil dann der Hartz-Scheiß-Folgeantrag gestellt werden mußte. Und siehe da, plötzlich hatten wir noch immer zu viel gespart. 150€ pro Lebensjahr, mehr ist nicht drin, und da kann man auch die 3100€ Kinder-Vermögensfreibetrag nicht ausschöpfen, denn wie soll ein 9 Monate altes Kind denn da dran kommen? Ist aber neun Monate vorher weder dem Sachbearbeiter, noch dem Chef vom Sachbearbeiter, noch dem Hartz4-Computersystem aufgefallen. Ab sofort gibt’s also nix mehr. Netterweise müssen wir  nichts zurück zahlen und werden zurück zum Wohngeldamt geschickt. Moment – Wohngeldamt? Da war ich doch? Wieso sollte ich plötzlich darauf einen Anspruch haben? Ach, ich hatte also die ganze Zeit –aufgrund meiner Ex-Ersparnisse einen Wohngeldanspruch, soso, da hätte ich mir ja theoretisch den ganzen Antragsmarathon schenken können? Und mein Gespartes unangetastet? Denn beim Wohngeld hat man einen Vermögensfreibetrag von mal eben 60.000€.

Frühlingsflirt im Zoo.....

OK, ich also zurück zu den gestressten Wohngelddamen. Da darf ich mir dann anhören, dass ich das alles selber Schuld bin, weil ich ja mein „Vermögen“ verschwiegen hab. Aber das ist jetzt auch egal, denn das „Vermögen“ ist nahezu weg.

WD: „Ja, und wovon Leben Sie?“

M: „Elterngeld, Kindergeld, Unterhaltsvorschuß“

WD: „Aber das ist doch viel zu wenig, dann kriegen Sie bei uns nix! Wohngeld ist nur ein Zuschuss!!“

Netterweise bekomm ich den Antrag mit. Und stelle beim Ausfüllen fest, dass ich in diesem Jahr noch keinen Euro Kindergeld erhalten habe. Ich rufe also beim Kindergeldamt an und frage, was mit meinem Kind ist, ob es vielleicht unheilbar krank ist und ob die Kindergeldzahlung prophylaktisch schon mal eingestellt wurde. „Nein, das Kind hat einen ausländischen Vater da muss man Zusatzfragebogen 3.1 Anlage y und z ausfüllen und einreichen, haben Sie das denn nicht gemacht?“ Fragezeichen. Doch hab ich, und persönlich beim Affenamt abgegeben, Kinderwagen durch den Regen schiebend. Einmal hat wohl nicht gereicht.

Laut meines Finanzplanes haben wir grade 8,37 monatlich minus.

....aber zwei Jungs gleichzeitig, dass gibt nur Ärger!!

Das Kita-Dilemma erwähnte ich bereits und will auch gar nicht näher drauf eingehen (ohne Arbeitsvertrag keinen Kita-Platz, ohne Kita-Platz kein Job). Denn ab dem 01.06. ist die Betreuung meines Kindes sicher gestellt (durch die Omi) und dann bekommen wir (theoretisch)  ALG1. Ach so, denn ab dann wohnen wir auch bei der Omi. Der Umzug und ein dicker Umbau-Kredit bei der Bank ist also der einzige Ausweg. Naja, der einzig 100% sichere.

Bis dahin verkaufe ich also alles, was wir entbehren können, bei Ebay und fahre jeden Tag zu Oma Mittagessen. Biozeugs gibt’s nur noch fürs Baby, für mich gibt’s Aldidente, was ja auch nicht schlecht, aber gegen meine Lebenseinstellung ist. Zum Glück gibt es im Sommer die Tomaten wieder aus dem Garten.

Und zum Glück bin ich durch meine langjährige Arbeit bei GE krisenerprobt. Dort ging die Welt alle 3 Monate zum Quartalsende unter, da hatte man wirkliche Existenzangst, aber zum Monatsanfang war alles wieder gut! Das verzerrt die Wirklichkeit, läßt einen aber stetig hoffen. Doch was machen ganz normale Leute, die keinen flachbildschirmgeilen Lieblingsneffen und noch ein paar andere Verbindlichkeiten hier und da haben, die sie jetzt zurückfordern können? Und eine tolle Famillie? Sackgasse. Denn die Zeit bis zum regulären Kita-Platz wird vom Jugendamt offiziell erst ab 1,5 Jahre unterstützt. Demnach würde man jetzt theoretisch 6 Monate ordentlich in der Luft hängen. Also, ich müßte meine letzte Lebensversicherung –ein Geschenk von Papa mit 5,11€ im Monat und 30 Jahren Laufzeit- mit einem dicken Minus verkaufen und würde dann von Hartz 4 leben – wahrscheinlich die nächsten 3 Jahre, bis zum offiziellen Kindergartenplatz. Um dann beim Mc-Drive in der Vormittagsschicht wieder ins Berufsleben einzusteigen, oder im Call Center für 6 € die Stunde. Und jetzt muss ich mal blöde werden: Dank unserem tollen, so sozialen System ginge es jetzt mit Vollgas nach ganz Unten. Oder ich müßte mir im Internet einen Mann suchen. Was ja auch nicht unbedingt schlecht wär, aber ich hab ja sowieso keine Zeit.

Wer findet das Butterbrot?

(fragte mein Vater -als ich unser Kräuterbeet umsetzte- doch glatt, ob ich nicht irgendeinen Idioten an Land ziehen könnte, der solche Sachen für mich erledigt! Freiwillige vor!) Oder einen Spitzenjob absahnen um eine Tagesmutter zu bezahlen und gleich Vollzeit einsteigen. Soweit bin ich noch nicht und Baby auch nicht.

Aber zum Glück passiert das alles nicht. Vielleicht bekomme ich ja auch endlich mal die Kaution meiner letzten Freiburger Wohnung zurück  – trotz gewonnenem Prozeß und Zwangsvollstreckungsverfahren- der verrückte Ex-Vermieter zahlt nix.

Geld macht nicht Glücklich, beruhigt aber ungemein.

Die ganze Geschichte hört sich wieder mal irgendwie crazy an. Ist aber die Wahrheit. Trotzdem sind wir glücklich. Tessa ist heute ein Jahr. Und liebt Luftballons. Die Bilder von unserer Geburtstagsparty gibt es beim nächsten Mal!

Und wenn Sie nicht mit dem Hund spielt, fährt sie ihre Schatzkiste durch die Gegend!

Hier kann man endlich deutlich sehen, was Mutter und Kind das Leben schwer macht!

Zudem quält uns ein hinterhältiger Magen-Darm-Infekt, der mir seit 5 Tagen Übelkeit vorgaukelt, aber -bis auf ein mal heftig- nix wesentliches raus läßt. Bei Tessa äußert er sich allerdings ganz anders: Sie furzt wie ein ganzer Kegelclub und aus ihren Windeln könnte ich unser Orakel für die nächsten 25 Jahre lesen (wenn ich keine Nase hätte). Kurzum: uns geht’s gesundheitlich nicht grade sonnig. Erwähnt man aber, dass einem schon seit Tagen schlecht ist, erntet man stets eine hochgezogene Augenbraue. Mama/Ärztin/Apothekerin: „Sind Sie/Bist Du (etwa) wieder schwanger?“ Bin ich wahnsinnig? Oder irgendwie ein Wunder der Natur, oder sowas?  Oder geht einfach nur eine Magen-Darm-Grippe um? In der Apotheke: „Sie brauchen Elektrolyte“. Aha. Irgendwo hatte ich dass mit den Elektrolyten mal gehört, und zwar in dem Film „Herr Lehman“, da wurde es aber von Detlev Buck kartoffelchipskauend ausgesprochen und die Protagonisten hatten viel Alkohol getrunken. Also, her damit.

Komischerweise verschwindet meine Übelkeit im Edeka blitzartig, und mein Magen teilt mit, dass er seit 4 Tagen nahezu keine feste Nahrung bekommen hat. Tatsache, ich bekomme Hunger und habe das Bedürfnis, mich nackig in der Wursttheke zu wälzen. Da fielen mir die Elektrolyte wieder ein, und dass mir damals nach irgendwelchen Partys heiße Brühe immer gut wieder auf die Beine geholfen hat. Also kaufe ich (die Öko-Tante) zwei Tüten Maggi-Grießklößchensuppe. Auf dem Weg zur Kasse befallen mich noch diverse Freßgelüste, ich komm kaum am Brathähnchen-Wagen vorbei (obwohl ich genau weiß, dass mich wahrscheinlich nur ein Krümelchen Hähnchen zurück in den Tsinghi katapultieren würde

http://www.mayong.de/2008/07/10/22-23052008-wie-ich-das-zingy-erlebt-habe-oder-einer-der-schwarzesten-tage-meines-lebens/ ).

Scheisszähne

Zu Hause schmeckt dann das erste Grießklößchen wie von Herrn Lafer eigens für mich kreiert. Leider ist ein Kater mit 26 dann doch schneller zu heilen als ein Magen- und Darminfekt mit 36. Außerdem gewöhne ich mir grad Fernsehen ab. Was auch blöd ist, denn wenn ich nicht fernsehe, mach ich Haushalt, und das hält mich vom Computer ab.

Sonst hätte ich euch heute gerne wieder eine schöne Geschichte aus Freiburg erzählt, aber versprochen, ich schreib Sie bei der nächsten DSDS-Freak-Show: „Wie ich einen schönen Traumprinzen traf und dabei selber zum Frosch wurde“.

Tessa begutachtet ihre Beute vom Rosenmontagszug

Stellt euch bitte beim Lesen kurz vor, es sei schon Mittwoch, sonst ist der Text doof zu lesen. Ist vielleicht auch ein ganz cooler Einstieg in die Arbeitswoche.

Dank der Oma gehe ich jetzt Dienstags Abends zum Yoga. Die ganzen Übungen, die den Körper fit halten und elastisch machen, finde ich derzeit ziemlich anstrengend, quäle mich aber dadurch – nur, um die letzten 10 Minuten der Kursstunde zu erleben. Denn da wird entspannt. Man liegt ganze 10 Minuten auf dem Rücken, in nahezu absoluter Stille, und lauscht der Traumreisenmoderation der Trainerin. Manchmal nur mit einem halben Ohr, denn mir kommen in dieser Situation immer die besten Ideen. So auch heute. Mir fiel ein, dass ich (wahrscheinlich) meine Lieblingsgeschichte aus Freiburg noch nie irgendwo aufgeschrieben hab. Und das, obwohl sie einst Aufhänger zu einem Artikel im „Marktgräfler Landblatt“ über das vermeintlich ach-so-tolle-Leben-im-ach-so-tollen-Freiburg war, aber dann dort doch nicht erwähnt wurde, weil zu krass. So hab ich also auf dem Rücken liegend meine Geschichte gestrickt, über Wollsocken, Emotionen, Gelbkörperfollikel und als ich bei der Klangschale ankam, sagte meine Trainerin : „wacht nun langsam auf, geht nach Hause, und schreibt eine Geschichte“. Nein, dass sagte sie leider nicht. Sie sagte: „wacht nun langsam auf und lasst den Tag noch mal revue passieren“. Autsch. Nur dass nicht. Doch sie ging ins Detail: „Denkt an den morgen….(ja, super, falscher Frühstücksbrei – Geheule, Begrüßungslied beim Pekip – Geheule), den Mittag (auf dem 7 Minuten-Rückweg im Cosimax eingeschlafen, aufgewacht und geheult,  mit voller Hose unausgeschlafen weiter geheult), und an den Nachmittag….“ (unausgeschlafenes Baby mit Hang zum theatralischen wollte auf keinen Fall in Omas Obhut bleiben und klebte an meinem Bein). Nugut, nun aber zu dem wirklich krassensten Erlebniss meiner Freiburg-Zeit, einige kennen die Geschichte schon, aber sie ist doch immer wieder schön:

Die Zyklusreise.

Also, es ist wirklich schon lange her. Ich war weit weg vom Muttersein, machte hauptsächlich Sport, ging arbeiten, Abends aus und trank unmengen Alkohol. Deswegen hatte ich damals auch einen Freund, und war ca. seit einem Jahr in Freiburg. Und trotzt des Freundes – Student der Katholischen Fachhochschule, Fachrichtung Soziale Arbeit (und Supermountainbiker und Fahrradkurier) – fand ich Freiburg beschissen. Der Typ (sorry Hendrik für die Bezeichnung, nimms nicht persönlich) fand dass natürlich doof und meinte, ich solle doch wenigstens mal versuchen, mich anzupassen, und deshalb mal was Freiburg-typisches machen. Seine Kommolitoninnen würden da zu so einem Frauending gehen, dass sollte ich doch mal probieren. Also fuhr ich an einem sonnigen Freitag Abend in die Turnhalle des städtischen Kindergartens in Merzhausen. Dort erwarteten mich schon die beiden Kursleiterinnen, die aber eher wie gestandene Tuppertanten aussahen, und tatsächlich noch ca. 20 andere Frauen jeden Alters. Nach ein paar Begrüßungssalzstangen gings dann auch schon los, die mitgebrachten –natürlich von mir vergessenen- Wollsocken an und dann zur peruanischen Panflötenmusik ganz locker und entspannt hüpfen und hüpfen und rumtanzen und alles um Dich rum vergessen. So schön aufgewärmt gab es dann einen Orangensaft aus Plastikbechern und wir bildeten einen Stuhlkreis. In unserer Mitte begannen dann die Kursleiterinnen den weiblichen Zyklus zu visualisieren – mit kleinen, gelben Pompons, die die Eizellen darstellten, Seidentüchern in allen möglichen Schattierungen als Schleimhäute, roten Plastikkügelchen für rote Blutkörperchen und mit Sicherheit noch einer Runde Filz irgendwo (vielleicht für Tampons). Zum Finale verteilten Sie dann noch an jeder „ZyklusStation“ ein Foto – vor meiner Nase prangerte die nächsten 45 Min ein weit geöffneter Muttermund. Dann haben wir unseren eigenen Zyklus und unser empfinden dabei „besprochen“. Bzw fiel den ganzen Damen nix mehr ein, als ich –die ich seit über 16 Jahren keine Antibabypille schlucke und deswegen unbeeinflußt von Fremdhormonen meinen Zyklus ganz gut kenne- erläuterte, dass Männer naturgemäß sowieso nur kurz vorm Eisprung wirklich interessant, und sonst –im besten Fall- nur eine nette Begleiterscheinung oder gute Fußballpartner sind. Also, um ehrlich zu sein waren die Damen doch schon empört und fanden das diskriminierend, ist ja auch so (aber ich dachte in einer Runde aufgeschlossener Frauen könnte man mal Tacheles* reden). Und da einem von dem Muttermundportrait nicht schon übel genug würde,  reichten die Damen in der ersten Zyklushälfte noch süße weiße Mäuse und für die zweite Hälfte saure Apfelringe rum, da der Gebärmutterschleim dementsprechend seinen Geschmack verändert. Also, vielleicht auch andersrum, ich weiß es nicht mehr so genau. Aber man sollte sich so mit allen Sinnen darin wieder finden. Allerdings war das noch lange nicht der Topact, der kam aber gleich nach einem weiteren Entspannungstänzchen. Diesmal standen wir im Kreis, streiften alle unsere negativen Gefühle (wie beim duschen) mit den Händen ab und warfen sie auf den Boden auf einen Haufen vor unseren Füßen. Dann trampelten wir sie zu Brei, bis sie matschten, nahmen die Matsche wieder auf und kneteten diesen in den Händen, bis er butterzart wurde. Das war dann die „Emotion Lotion“ (emouschen louschen), mit der wir uns dann voller guter Energie wieder einreiben konnten. Kein Witz, probiert es mal, es bringt eine Menge Spaß (vor allem in größeren, vorzugsweise gemischten Gruppen). So positiv geladen gings wieder in den Stuhlkreis, wo dann Fotos von Frauen jeden Alters ausgelegt wurden, und man sollte sagen, in welchem Lebensabschnitt man sich selber gerade sieht. Da kein Disco- oder Fußballfoto dabei war, fühlte ich mich nicht dazugehörig, dafür war mir langsam nach einem Schnaps! Der kam natürlich nicht, aber ein paar Erdnüsschen waren noch übrig. Anschließend crazy Entspannung, eine Ex-Ex-Freundin (und KFH-Studentin) meines Ex-Freundes massierte mir mit einem Tennisball die Waden. Zum krönenden Schlußgespräch wurde ein weiterer Sitzkreis gebildet. Mit der Klangschale in der Hand durften wir zur Verabschiedung was Tolles sagen. Ich sagte dann auch was, was mich selbst zu Tränen rührte, doch dann sagte eine der älteren Damen ziemlich genau dass (nur auf badisch): „ Ich bekomme jetzt zwar schon etwa 10 Jahren meine Tage mehr, aber ich bin trotzdem dankbar, dass ich das erleben durfte“.

Endlich hat das Kind einen eigenen Schrank - Tür zu und Ruhe. Aber immer noch kein Zahn!

Ja, ich war auch schon einige Male heilfroh, dass ich meine Tage bekam, aber in 10 von 12 Fällen gehen sie mir –mal galant ausgedrückt- einfach auf den Sack. Da kann ich nur hoffen, dass ich irgendwann mal genau so denke.

Wer jetzt glaubt, ich hätte mir dass alles nur ausgedacht, den muss ich schocken. Das stimmt alles und zwar genau so. Im darauffolgenden Jahr habe ich einen Kräuterkochkurs belegt, der allerdings nur halb so spektakulär, dafür aber dreifach so lehrreich war. Danach habe ich aufgegeben, mich zu integrieren und Dinge getan, die Spaß machen. Zum Beispiel mit den Rentnern im Eugen-Keidel-Bad** um die Wette schwimmen. Meinen Herzenswunsch, Chinaböller unter den Lagerfeuern der Hippies auf der Sternwaldwiese einzugraben, habe ich mir leider nicht erfüllt. Viele andere Dinge habe ich ebenfalls nicht getan, wie in die Dreisam kotzen, deshalb muss ich früher oder später noch mal hin, vielleicht ja sogar bald. Bis dahin –

Sali!

*Tacheles gibt es in Freiburg auch als Disco, da trinken die Türsteher Bionade Litschi, aber sonst ist es echt empfehlenswert, wenn man Spaß haben will. Man darf allerdings nicht pingelig sein und muß damit rechnen, dass man auch mal geknutscht wird.

 **dass Keidel-Bad vermisse ich wirklich sehr!

dieser Hund trägt wirklich eine Hose

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